Neue Gedichte und Zeichnungen

 

 

Es erscheint mir so unwirklich

 

Zeit zu messen

 

in Stunden,Minuten,Sekunden

 

Meine Zeit vergeht in Träumen,Gedanken,Worten und Lachen

 

Bleistiftstrichen auf Papier

 

dem zarten Geruch in der Halsbeuge meines Liebsten

 

in der wärmenden Zuneigung meiner Freunde

und in dem wunderbaren Gefühl,Leben zu spüren

 

 

Ich habe Wurzeln gesucht

 

in der Finsternis meiner Träume

 

festen Halt der mich nicht schwanken lässt

 

Ich habe mich nach einem Stamm gesehnt

 

in den Tiefen meiner Tränen

 

Schutz der mir Raum zum Leben gibt

 

Ich habe ein Dach erahnt

 

in den Abgründen meiner Seele

 

Sicherheit in der ich ruhen kann

 

So sehr in mir drin

 

suchend,sehnend,ahnend

 

den Blick nach außen fast vergessen

 

dass ich all das schon längst habe

 

den Halt der Freundschaft

 

den Schutz der Liebe

die Sicherheit der Familie

 

Ich brauche Worte

 

wo du Gesten und Blicke verstehst

 

Ich muss lernen

 

was Du instinktiv machst

 

Ich sehe Teile

 

wo Du ein Ganzes erkennst

 

Ich habe Ecken

 

wo Du ein Zimmer hast

 

Ich empfinde Schmerz

 

wo Du Zärtlichkeit spürst

 

Ich verstehe oft nicht

 

worüber Du lachst

 

Und dennoch leben wir auf einem Planeten

 

atmen die gleiche Luft

und sehen den gleichen Sternenhimmel

 

 

 

 

Gefühle: Farben  in einem Kaleidoskop

 

manchmal dreht jemand daran - ungefragt

 

mischt Farbtöne - nicht vertraut

 

lassen mich die Welt betrachten

 

aus unbekannten Perspektiven

verwirrt - neugierig - erstaunt

 

  

 

 

 

 

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