Rindenbehälter

 
Von einem frischem Kirschenbaumast wird die Rinde abgetrennt. Vorsichtig zu Werke gehen, damit die Rinde nicht reisst.
 
Dann werden die Rindenstücke eingeweicht, so lassen sie sich besser bearbeiten und später in die gewünschte Form bringen.
 
Die äußere borkige Rinde wird nun vorsichtig abgezogen.
 
Mit einem Stein wird die Innenseite der Rinde weich gerieben. Die Fasern werden dadurch feiner und rollen sich in der Trockenphase nicht auf.
 
Für den Boden wird ein Stück Rinde der Dosengröße entsprechend zurechtgeschnitten und eingezackt. Die Zacken sollten gerne einen Zentimeter über den eigentlichen Boden herausragen.
 
So sieht der eingepasste Boden aus. die Rinde fest mit einem Tau umwickeln. Das Band muss später nachgezogen werden und kann nach dem kompletten Trocknen dann z.B. auch durch ein Lederband ersetzt werden.
 
Für kleinere Behälter ist auch ein Flechtboden aus Rinde geeignet.
 
Die Rindenstücke des Flechtbodens werden innen hochgezogen und über den oberen Rand geklappt. Auch hier wieder mit einem Band umwickeln welches während des Trocknens nachgezogen werden muss.
 
Die Behälter sollten nicht in der direkten Sonne trocknen.
Die fertigen Behälter können noch verziert werden. Die linke Dose hat einen Rindenrand bekommen, die rechte Verzierungen aus Knochenperlen.

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